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Proben nachbereiten

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Proben nachbereiten

Syncanto verbindet die Nachbereitung einer Probe mit der interaktiven Probe, kurzem Mitgliederfeedback und den nächsten musikalischen Schritten.

Dabei werden zwei Perspektiven bewusst getrennt:

  • Die Leitung hält fest, welche Songs tatsächlich geprobt wurden, wie sie musikalisch stehen und was wiederholt werden soll.
  • Mitglieder können kurz zurückmelden, wie sie die Probe erlebt haben und bei welchen freigegebenen Songs sie sich noch unsicher fühlen.

Die zusammengefassten Signale können anschließend als Syncanto AI · inklusive ausgewertet werden. Diese Auswertung ist regelbasiert und verbraucht keine Syncanto-AI-Punkte.

Interaktive Probe abschließen

Beim Beenden der interaktiven Probe öffnet sich die Abschlussansicht „Probe abschließen“.

Dort wird die vollständige Songliste der Probe angezeigt – auch Songs, die während der interaktiven Probe nicht aktiviert wurden. Die Leitung bestätigt für jeden Song ausdrücklich, ob er tatsächlich geprobt wurde.

Das Aktivieren eines Songs während der Probe kann dabei als vorläufiger Hinweis dienen. Maßgeblich ist aber immer die Entscheidung beim Abschluss.

Für jeden tatsächlich geprobten Song ist eine Einschätzung der Leitung erforderlich:

  • Kritisch,
  • Unsicher,
  • Okay,
  • Gut,
  • Sitzt.

Zusätzlich kann die Leitung je Song festhalten:

  • ob er in der nächsten Probe wieder aufgenommen werden soll,
  • ein kurzes optionales Fazit,
  • ob Mitglieder zu diesem Song um Feedback gebeten werden sollen.

Nicht als geprobt bestätigte Songs werden bei der Nachbereitung nicht als tatsächlich geprobt behandelt und nicht für Mitgliederfeedback freigegeben.

Mitglieder um Feedback bitten

Beim Abschluss kann die Leitung festlegen, ob die Mitglieder überhaupt um eine kurze Rückmeldung gebeten werden sollen.

Ist das globale Feedback aktiviert, kann zusätzlich pro tatsächlich geprobtem Song entschieden werden, ob dieser Song in der Mitgliederbewertung auftauchen soll.

Damit sind zwei Informationen bewusst getrennt:

  • Tatsächlich geprobt beschreibt, was in der Probe wirklich bearbeitet wurde.
  • Für Mitgliederfeedback freigegeben beschreibt, wozu die Mitglieder anschließend gefragt werden sollen.

In der Mitgliederbewertung erscheinen nur Songs, die tatsächlich geprobt und ausdrücklich für Mitgliederfeedback freigegeben wurden.

Ist das Feedback aktiviert:

  1. wird das Feedbackfenster standardmäßig 15 Minuten nach Abschluss geöffnet,
  2. erhalten berechtigte Mitglieder einmalig eine Push-Aufforderung,
  3. erscheint die Bewertung zusätzlich vorübergehend auf dem App-Dashboard,
  4. bleibt die Rückmeldung 48 Stunden möglich.

Die Leitung kann das Mitgliederfeedback für eine einzelne Probe vollständig deaktivieren.

Push und Dashboard

Die Push-Nachricht führt direkt zur Bewertung der betreffenden Probe.

Auf dem Dashboard erscheint zusätzlich eine kompakte Karte „Wie war die Probe?“. Die nächste Probe bleibt dabei weiterhin der primäre Inhalt des Dashboards.

Die Feedbackkarte verschwindet:

  • unmittelbar nach dem Absenden einer Rückmeldung,
  • nach „Ich war nicht dabei“,
  • oder automatisch nach Ablauf des 48-Stunden-Fensters.

Es gibt keine wiederkehrende Erinnerungsserie und die Rückmeldung wird nicht als überfällige Aufgabe behandelt.

Probe als Mitglied bewerten

Die Bewertung ist bewusst kurz gehalten.

Gesamtbewertung

Zuerst wird die Probe mit 1 bis 5 Sternen bewertet.

Sicherheit bei freigegebenen Songs

Anschließend können ausschließlich Songs bewertet werden, die von der Leitung für Mitgliederfeedback freigegeben wurden.

Pro Song sind möglich:

  • Sitzt,
  • Noch unsicher,
  • Bitte üben.

Die Songbewertung ist optional. Ein Mitglied kann also auch nur die Gesamtbewertung abgeben.

Zu jedem Song kann zusätzlich ein kurzer optionaler Freitext ergänzt werden.

Optionaler Kommentar

Am Ende kann unter „Noch etwas zur Probe?“ ein allgemeiner Kommentar hinterlassen werden.

Freitexte werden in der Auswertung anonym angezeigt. Eine Freigabe des eigenen Namens ist nicht vorgesehen.

„Ich war nicht dabei“

Über „Ich war nicht dabei“ kann die Feedbackaufforderung beendet werden, ohne eine Bewertung abzugeben.

Diese Angabe dient nur der Feedback-Nachbereitung. Sie ändert nicht rückwirkend die offizielle Teilnahme am Probentermin.

Auswertung für die Leitung

Die zentrale Auswertung befindet sich im Syncanto-Backend direkt bei der Probe und zusätzlich auf dem Backend-Dashboard.

In der Probe erscheint das Feedback im Bereich „Aktueller Stand“. Von dort führt „Auswertung ansehen“ zur vollständigen Proben-Nachbereitung.

Die Auswertung zeigt unter anderem:

  • Anzahl der Rückmeldungen im Verhältnis zu den berechtigten Mitgliedern,
  • Rücklaufquote,
  • durchschnittliche Bewertung der Probe,
  • Anzahl der Angaben „Ich war nicht dabei“,
  • aggregierte Song-Sicherheit mit Sitzt, Unsicher und Bitte üben,
  • anonyme Song-Kommentare,
  • anonyme allgemeine Kommentare,
  • automatisch abgeleitete Syncanto-AI-Hinweise.

Einzelne musikalische Bewertungen werden nicht als Personenliste angezeigt. Die Nachbereitung soll musikalische Muster sichtbar machen und nicht einzelne Mitglieder bewerten.

Auswertung nach Stimmgruppen

Wenn in der Organisation Stimmgruppen wie Sopran, Alt, Tenor oder Bass hinterlegt sind, fasst Syncanto die Rückmeldungen zusätzlich nach diesen Gruppen zusammen.

Sind für eine Probe ausdrücklich bestimmte Stimmgruppen hinterlegt, berücksichtigt die Gruppenauswertung nur diese Gruppen. Andernfalls werden die aktiven Stimmgruppen der Organisation verwendet.

Pro Gruppe können angezeigt werden:

  • Rückmeldungen im Verhältnis zu den berechtigten Mitgliedern der Gruppe,
  • Rücklaufquote,
  • durchschnittliche Bewertung der Probe,
  • die Verteilung Sitzt / Unsicher / Bitte üben je Song.

Datenschutz bei kleinen Gruppen

Detaillierte Gruppenwerte werden erst ab 3 Rückmeldungen angezeigt.

Bei weniger als 3 Rückmeldungen bleiben Durchschnittswerte und Songverteilungen verborgen. Gruppierte Freitext-Kommentare werden grundsätzlich nicht angezeigt.

Für neue Rückmeldungen speichert Syncanto außerdem die damalige Stimmgruppenzuordnung als Momentaufnahme. Dadurch verändert sich eine historische Auswertung nicht nachträglich, wenn ein Mitglied später die Stimmgruppe wechselt.

Syncanto AI · inklusive

Syncanto wertet die vorhandenen Daten regelbasiert aus und weist auf auffällige Muster hin.

Beispiele:

  • Viele Mitglieder sind bei einem Song noch unsicher.
  • Bei einem Song häuft sich „Bitte üben“.
  • Die Leitung bewertet einen Song bereits als sicher, während die aggregierten Rückmeldungen noch deutliche Unsicherheit zeigen.
  • Eine ausreichend große Stimmgruppe meldet bei einem Song auffällig mehr Unsicherheit als der Gesamtchor.

Dafür wird kein externer AI-Dienst benötigt. Die Funktion gehört trotzdem zu Syncanto AI, weil Syncanto vorhandene Daten automatisch zusammenführt, bewertet, priorisiert und relevante Hinweise ableitet.

Diese lokale Auswertung kostet 0 Syncanto-AI-Punkte.

Datenschutz und Anonymität

Syncanto muss intern erkennen können, ob ein Mitglied bereits geantwortet hat. Dadurch werden Mehrfachaufforderungen und Mehrfachabgaben vermieden.

Für die musikalische Auswertung sieht die Leitung aggregierte Werte. Freitexte werden anonym dargestellt. Bei Gruppen schützt zusätzlich die Mindestgröße von 3 Rückmeldungen davor, aus Detailwerten zu leicht auf einzelne Personen schließen zu können.

Zusammenhang mit der nächsten Probe

Die Nachbereitung schafft die Grundlage für die weitere musikalische Arbeit.

Leitungsfazit, Wiederholungsmarkierungen und Mitgliederfeedback können gemeinsam dabei helfen, offene musikalische Punkte zu erkennen und die nächste Probe sinnvoll zu priorisieren. Auch Syncanto Voice kann anschließend genutzt werden, um gezielte Übeaufgaben vorzubereiten.

Dadurch entsteht der Workflow:

Probe → Mitgliederfeedback → Leitungsfazit → Syncanto AI → offene musikalische Punkte → Syncanto Voice → nächste Probe → Konzert

Push-Sicherheit zwischen QA und Produktion

Der automatische Feedback-Push ist technisch zwischen den Umgebungen abgesichert.

Syncanto prüft vor dem Versand:

  • ob Push in dieser Umgebung ausdrücklich aktiviert ist,
  • den freigegebenen Ziel-Host,
  • die konfigurierte Umgebung,
  • das zugehörige API-Secret.

Die empfangende App prüft zusätzlich die übermittelte Umgebung. Bei fehlender oder widersprüchlicher Konfiguration wird der Push blockiert. QA und Produktion sollen außerdem getrennte Push-API-Secrets und getrennte VAPID-Schlüssel verwenden.

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