Tonart bei Songs verwenden
Bei einem Song kannst du optional eine Tonart hinterlegen.
Die Tonart beschreibt die allgemeine musikalische Tonart der in Syncanto verwendeten Fassung.
Kurz erklärt
Die Tonart kann:
- beim Erstellen eines Songs ausgewählt,
- beim Bearbeiten geändert,
- wieder entfernt,
- in den Songdetails angezeigt
werden.
Eine eigene Verwaltung zum Anlegen oder Bearbeiten von Tonarten ist in der aktuellen Weboberfläche nicht vorhanden.
Tonart beim Erstellen auswählen
So gehst du vor:
- Öffne den Bereich „Songs“.
- Klicke auf „Song erstellen“.
- Öffne das Feld „Tonart“.
- Wähle die gewünschte Tonart.
- Fülle die weiteren Pflichtfelder aus.
- Speichere den Song.
Die Tonart ist optional.
Tonart eines bestehenden Songs ändern
So gehst du vor:
- Öffne den gewünschten Song.
- Klicke auf „Bearbeiten“.
- Öffne das Feld „Tonart“.
- Wähle die neue Tonart.
- Klicke auf „Aktualisieren“.
Die neue Tonart wird anschließend in den Songdetails angezeigt.
Tonart entfernen
Soll keine Tonart mehr hinterlegt sein:
- Öffne den Song.
- Klicke auf „Bearbeiten“.
- Wähle bei „Tonart“ die Option „Keine Auswahl“.
- Klicke auf „Aktualisieren“.
In den Songdetails erscheint danach:
k.a.
Anzeige in den Songdetails
Die hinterlegte Tonart findest du im aufgeklappten Bereich „Songinfos“.
Beispiel:
Tonart: Es-Dur
Ist keine Tonart hinterlegt, erscheint:
Tonart: k.a.
Welche Tonart solltest du eintragen?
Trage die Tonart der Fassung ein, die eure Organisation tatsächlich verwendet.
Das ist besonders wichtig, wenn:
- ein Song häufig transponiert wird,
- mehrere Arrangements existieren,
- Übetracks verwendet werden,
- eine Band oder Instrumentalbegleitung beteiligt ist,
- unterschiedliche Notenausgaben im Umlauf sind.
Tonart der Originalaufnahme oder Chorversion?
Entscheidend ist normalerweise nicht die Tonart der bekannten Originalaufnahme, sondern die Tonart eurer verwendeten Fassung.
Beispiel:
Originalaufnahme: E-Dur
Chorarrangement: Es-Dur
In Syncanto sollte dann eingetragen werden:
Es-Dur
Tonart und Dateien müssen zusammenpassen
Prüfe nach einer Änderung, ob die hinterlegten Dateien noch zur Tonart passen.
Das betrifft insbesondere:
- Noten,
- Übetracks,
- Klavierbegleitungen,
- MIDI-Dateien,
- MusicXML-Dateien,
- Instrumentalplaybacks.
Beispiel
Im Song steht:
Tonart: C-Dur
Die Noten und Übetracks wurden jedoch nach D-Dur transponiert.
Dann sollte entweder:
- die Tonart auf D-Dur geändert,
- oder die veralteten Dateien ersetzt
werden.
Änderung der Tonart dokumentieren
Wird ein Song dauerhaft transponiert, empfiehlt sich zusätzlich eine Songnotiz.
Beispiel:
Titel:
Neue Tonart ab August 2026
Inhalt:
Der Song wird künftig in Es-Dur statt in E-Dur gesungen. Noten und Übetracks wurden entsprechend aktualisiert.
Tonart und Tempo
Tonart und Tempo sind voneinander unabhängig.
Beispiel:
Tonart: F-Dur
Tempo: 96 bpm
Eine Änderung der Tonart verändert das gespeicherte Tempo nicht.
Tonart und Besetzung
Auch Tonart und Besetzung sind getrennte Angaben.
Beispiel:
Besetzung: SATB
Tonart: Es-Dur
Die Besetzung beschreibt die Stimmen. Die Tonart beschreibt die musikalische Tonhöhe der Fassung.
Tonart und Kategorie
Die Kategorie beschreibt den Stil oder die organisatorische Einordnung.
Beispiel:
Kategorie: Pop
Tonart: C-Dur
Tonart nicht in die Kategorie schreiben
Weniger geeignet:
Kategorie: Pop in C-Dur
Besser:
Kategorie: Pop
Tonart: C-Dur
Tonart nicht nur als Label speichern
Weniger sinnvoll:
Label: Es-Dur
Besser ist das dafür vorgesehene Feld „Tonart“.
Ein ergänzendes Label ist nur sinnvoll, wenn eure Organisation damit einen besonderen organisatorischen Zweck verfolgt.
Mehrere Fassungen in verschiedenen Tonarten
Verwendet ihr gleichzeitig mehrere eigenständige Fassungen eines Songs, können getrennte Songdatensätze sinnvoll sein.
Beispiel:
Hallelujah – C-Dur
Hallelujah – D-Dur
Das gilt besonders, wenn sich zusätzlich unterscheiden:
- Noten,
- Übetracks,
- Besetzung,
- Arrangement,
- Ablauf,
- Moderationsinformationen.
Wann reicht eine Änderung am vorhandenen Song?
Ändere die Tonart im bestehenden Song, wenn:
- die bisherige Fassung vollständig ersetzt wird,
- künftig nur noch die neue Tonart verwendet wird,
- alle Dateien entsprechend aktualisiert werden,
- die historische Trennung nicht benötigt wird.
Wann ist ein eigener Song sinnvoll?
Lege eine zweite Fassung an, wenn:
- beide Tonarten parallel verwendet werden,
- unterschiedliche Ensembles dieselbe Komposition singen,
- die Arrangements deutlich voneinander abweichen,
- alte Proben und Konzerte eindeutig nachvollziehbar bleiben sollen.
Titel bei mehreren Fassungen
Sind mehrere Tonarten parallel vorhanden, sollte der Titel die Fassung eindeutig machen.
Beispiel:
Fix You – Es-Dur
Fix You – F-Dur
Alternativ kann zusätzlich die Besetzung genannt werden:
Fix You – SATB – Es-Dur
Tonart ist optional
Nicht jeder Song benötigt zwingend eine Tonart.
Das Feld kann leer bleiben, beispielsweise bei:
- rein rhythmischen Stücken,
- Sprechtexten,
- noch nicht festgelegten Arrangements,
- improvisatorischen Formaten,
- frühen Repertoireideen.
Noch nicht festgelegte Tonart
Ist die Tonart noch offen, lasse das Feld besser leer, statt einen unsicheren Wert einzutragen.
Ergänze bei Bedarf eine Notiz:
Tonart wird nach der ersten gemeinsamen Probe festgelegt.
Keine eigene Tonartverwaltung
Die aktuell verfügbaren Tonarten werden vom System geladen.
In der geprüften Weboberfläche gibt es keine eigene Benutzerfunktion zum:
- Erstellen einer Tonart,
- Umbenennen einer Tonart,
- Löschen einer Tonart.
Fehlt eine benötigte Tonart, ist möglicherweise eine technische Ergänzung erforderlich.
Gewünschte Tonart fehlt
Prüfe zunächst:
- Ist sie eventuell mit einer anderen Schreibweise vorhanden?
- Handelt es sich um Dur oder Moll?
- Wird die deutsche oder internationale Bezeichnung verwendet?
- Ist eine enharmonisch gleich klingende Tonart vorhanden?
Beispiele enharmonischer Entsprechungen:
Fis-Dur
Ges-Dur
cis-Moll
des-Moll
Welche Schreibweise verwendet werden soll, sollte sich nach den tatsächlich genutzten Noten richten.
Deutsche und internationale Schreibweise
Mögliche deutsche Bezeichnungen:
C-Dur
Es-Dur
fis-Moll
B-Dur
Internationale Schreibweisen können anders aussehen:
C major
E-flat major
F-sharp minor
B-flat major
Verwende in Syncanto die Bezeichnung, die in der vorhandenen Auswahl steht.
B und H beachten
In der deutschen Schreibweise gilt:
- B entspricht international B-flat,
- H entspricht international B.
Achte darauf, dass Noten, Begleitung und Eintrag dieselbe Bedeutung verwenden.
Tonart nach Upload prüfen
Nach dem Hochladen neuer Noten oder Übetracks solltest du kontrollieren:
- Stimmen die Dateien zur gespeicherten Tonart?
- Sind alle Stimmen in derselben Tonart?
- Wurde eine alte Fassung ersetzt?
- Müssen Tracktitel oder Dateinamen angepasst werden?
Dateinamen mit Tonart
Bei mehreren Fassungen kann die Tonart im Dateinamen hilfreich sein.
Beispiele:
Fix You – Partitur – Es-Dur.pdf
Fix You – Sopran – Es-Dur.mp3
Fix You – Begleitung – Es-Dur.mp3
MusicXML und Tonart
Eine MusicXML-Datei enthält normalerweise eigene musikalische Informationen.
Syncanto gleicht die Tonart des Songdatensatzes aktuell nicht automatisch mit der MusicXML-Datei ab.
Die Angaben können daher voneinander abweichen und müssen manuell geprüft werden.
Übetracks und Tonart
Teach-me-Tracks werden nicht automatisch transponiert, wenn du das Tonartfeld änderst.
Änderst du nur den Eintrag von C-Dur auf D-Dur, bleibt die Audiodatei unverändert.
Du musst passende neue Tracks hochladen oder vorhandene Dateien ersetzen.
Historische Proben
Eine Änderung der allgemeinen Tonart wirkt in der Songdarstellung für den Song insgesamt.
Die geprüfte Funktion speichert keinen zeitlichen Verlauf der Tonart.
Dadurch ist später nicht automatisch erkennbar, in welcher Tonart der Song bei einer früheren Probe verwendet wurde.
Historische Nachvollziehbarkeit
Ist die frühere Tonart wichtig, dokumentiere den Wechsel in einer Songnotiz oder verwende getrennte Fassungen.
Beispiel:
Bis Juli 2026 wurde der Song in E-Dur geprobt. Seit August 2026 verwenden wir Es-Dur.
Tonart erscheint nicht
Prüfe:
- Wurde die Änderung mit „Aktualisieren“ gespeichert?
- Wurde die Erfolgsmeldung angezeigt?
- Wurde die Songseite neu geladen?
- Ist „Songinfos“ aufgeklappt?
- Bearbeitest du den richtigen Song?
Tonart lässt sich nicht auswählen
Mögliche Gründe:
- Die Liste wurde nicht vollständig geladen.
- Der gewünschte Eintrag existiert nicht.
- Die Seite ist veraltet.
- Dir fehlt das Bearbeitungsrecht.
- Du verwendest einen eingeschränkten Zugang.
Tonart wird nicht gespeichert
Im aktuellen Bearbeitungsformular ist die Tonart korrekt an das Songfeld angebunden.
Prüfe bei Problemen:
- Wurde „Aktualisieren“ geklickt?
- Wurde eine Erfolgsmeldung angezeigt?
- Ist die ausgewählte Tonart nach einem Neuladen weiterhin gesetzt?
- Besteht eine Internetverbindung?
Besonderheit beim Erstellen
Im aktuell geprüften Formular zum Erstellen eines Songs ist das Tonartfeld technisch nicht mit derselben Livewire-Bindung wie im Bearbeitungsformular versehen.
Dadurch kann es vorkommen, dass die ausgewählte Tonart beim erstmaligen Erstellen nicht zuverlässig gespeichert wird.
Prüfe nach der Anlage:
- Öffne den neu erstellten Song.
- Klappe „Songinfos“ auf.
- Kontrolliere die Tonart.
- Bearbeite den Song bei Bedarf erneut.
- Speichere die Tonart über „Aktualisieren“.
Empfohlener Ablauf
- Prüfe die tatsächlich verwendete Fassung.
- Öffne den Song.
- Klicke auf „Bearbeiten“.
- Wähle die passende Tonart.
- Klicke auf „Aktualisieren“.
- Prüfe die Anzeige in den Songinfos.
- Kontrolliere Noten und Übetracks.
- Dokumentiere dauerhafte Transpositionen in einer Notiz.
- Lege bei parallelen Fassungen getrennte Songs an.
Beispiel
Song:
Fix You
Angaben:
Besetzung: SATB
Tonart: Es-Dur
Tempo: 69 bpm
Dauer: 04:55
Dateien:
Fix You – Gesamtpartitur – Es-Dur.pdf
Fix You – Sopran – Es-Dur.mp3
Fix You – Alt – Es-Dur.mp3
Fix You – Tenor – Es-Dur.mp3
Fix You – Bass – Es-Dur.mp3
Häufige Fragen
Ist die Tonart verpflichtend?
Nein.
Wo trage ich die Tonart ein?
Beim Erstellen oder Bearbeiten eines Songs.
Wo wird sie angezeigt?
In den aufgeklappten „Songinfos“.
Kann ich die Tonart ändern?
Ja.
Kann ich die Tonart entfernen?
Ja, über „Keine Auswahl“.
Werden Noten beim Ändern automatisch transponiert?
Nein.
Werden Übetracks automatisch transponiert?
Nein.
Wird die Änderung historisch gespeichert?
Nicht als eigener Tonartverlauf.
Kann ich eigene Tonarten anlegen?
In der aktuell geprüften Weboberfläche nicht.
Was mache ich, wenn eine Tonart fehlt?
Prüfe zunächst die Schreibweise. Ist sie wirklich nicht vorhanden, ist eine technische Ergänzung erforderlich.
Welche Tonart sollte ich eintragen?
Die Tonart der tatsächlich verwendeten Chor- oder Ensemblefassung.
Sollte ich bei zwei Tonarten zwei Songs anlegen?
Ja, wenn beide Fassungen parallel verwendet werden oder unterschiedliche Dateien besitzen.
Warum wurde die Tonart beim Erstellen nicht gespeichert?
Das Erstellungsformular kann an dieser Stelle eine technische Bindungsabweichung besitzen. Kontrolliere die Tonart nach dem Erstellen und speichere sie gegebenenfalls über „Bearbeiten“.